Fuerteventura – Eine Wanderung um die bunten Berge

Hier mal wieder ein neuer Beitrag von einem Aufenthalt auf Fuerteventura. Von all meinen bisherigen Beiträgen zu Fuerteventura ist dieser bisher am nördlichsten auf der Insel.

In unserem Reiseführer war dazu ein kurzer Artikel geschrieben, und so machten wir uns auf den Weg in den Norden der Insel. Da wir normalerweise ja weit im Süden unser Hotel haben, dauerte es mit dem Auto schon gut anderthalb Stunden, bis wir in Lajares angekommen waren. In Lajares selbst muss man am Kreisverkehr, neben dem ein Sportplatz ist, auf die Calle la Cancela in Richtung Norden fahren und nach etwa einem halben Kilometer kann man rechts am Straßenrand parken. Man kann den Parkplatz kaum verfehlen, da hier auch Kameltouren angeboten werden.

Wer möchte, kann sich vorher noch im Fuertevida mit einem Snack stärken oder einen Kaffee trinken. Und vielleicht sollte man noch einmal eine Toilette aufsuchen, da es bei der Wanderung selbst keine Möglichkeit dazu gibt.

Los geht es den Weg in Richtung der Calderon Hondo. Nach etwa 300 m gabelt sich der Weg, hier kann man sich entscheiden, ob man nach links im Uhrzeigersinn um den Berg herum läuft oder nach rechts entgegen dem Uhrzeigersinn. Wenn man wie wir vorhat, den ganzen Berg zu umrunden, ist es prinzipiell egal, wir gehen einfach nach links. Hier beginnt jetzt auch ein leichter, aber steter Anstieg, durch den sich ein fantastischer Blick in Richtung Westen und El Cotillo bietet. Der Weg hier ist nicht der beste, festes Schuhwerk ist alleine deshalb ein Muss. Auf dem weiteren Weg begegnet man wie fasst überall auf der Insel den Atlas-Erdhörnchen.

Wenn man den Berg etwa zur  Hälfte umrundet hat, kommt man auf einen Weg, der mit Felssteinen gepflastert ist. Hier sieht man dann auch den Weg hoch zur Caldera, bei der sich eine Art Aussichtsplattform befindet. Von hier hat man zum einen einen wunderbaren Blick in die Caldera, als auch auf die faszinierende Landschaft der Insel. Beim Blick nach Norden kann man Lanzarote und Playa Blanca sehen. Ganz mutige Abenteurer verlassen hier den offiziellen Weg und umrunden den Vulkankrater am oberen Rand entlang, aber wir riskieren lieber nichts und gehen wieder herunter.

Unten angekommen geht es nach rechts weiter mit der Umrundung auf dem gepflasterten Weg. Dieser ist weitaus besser zu laufen als der Schotterweg auf der anderen Seite. Deshalb geht es jetzt auch recht schnell voran und man gelangt bald wieder an die Gabelung, bei der man vorhin links abgebogen ist.

Somit ist der Berg in weniger als 2 Stunden umrundet. Von der Schwierigkeit würde ich es als leicht bis mittel einordnen, wobei das einzig wirklich anstrengende der letzte Anstieg zur Caldera ist. Wie schon geschrieben, festes Schuhwerk ist Pflicht und ebenso ein guter Sonnenschutz, da es hier keinen Schatten gibt. Wir habe auch viele Familien mit Kindern gesehen, so dass auch ein gemeinsamer Familienausflug als Alternative zum reinen Strandaufenthalt für Abwechslung sorgt.

In der Nähe gibt es noch weitere alter erloschen Vulkane, die wir später auch man erkunden möchten.

Hier wieder ein paar Impressionen.

Es geht los

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Blick auf den Berg

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