Los Gigantes – Eine gigantische Steilküste

Teneriffa war unser erster Urlaub auf den Kanaren und somit hatten wir noch nicht viel Erfahrung, was man auf den Kanaren so alles abseits des Badetourismus erleben kann. Daher ist die Anzahl an Beiträgen hier so gering.

Trotzdem möchte ich euch nicht einen der spektakulärsten Ausblicke vorenthalten: Los Gigantes. Die Steilküste, die dem unweit gelegenen Ort ihren Namen gegeben hat, ist mit teilweise über 400 m hohen Steilklippen und heißt vollständig: Los Acantilados de Los Gigantes

 

Lage und Anfahrt

Der Ort Los Gigantes liegt im Westen der Insel und ist relativ einfach zu erreichen.Von den Touristenzentren um Los Christianos und Playa de las Americas sind es nur rund 20 Minuten mit dem Auto und somit auch bei wenig Zeit ein lohnendes Ziel

Die Anreise gelingt am einfachsten über die TF-47, in dem man von Süden kommend der TF-1 in Richtung Norden folgt und kurz hinter Adeje diese verlässt (beim Lidl :-)) und die TF-47 in Richtung Los Gigantes nimmt. Diese Straße führt dann relativ nah an der Küste entlang nach Norden, so dass man nach kurzer Zeit den Küstenort Los Gigantes erreicht.

Mirador Archipenque

Hier kann man schon den ersten Eindruck von den Steilklippen bekommen. Kurz hinter der Ortseinfahrt geht es in Serpentinen bergab und innerhalb der Schleifen befindet sich der erste Aussichtspunkt: der Mirador Archipenque. Das Auto kann hier am Straßenrand stehen gelassen werden. Wenn man nicht direkt beim Mirador einen Platz findet, dann fährt man ein paar Meter weiter, parkt weiter unten und läuft die paar Meter zum Aussichtspunkt. Von hier aus hat man einen tollen Blick über den kleinen Ort mit seinem Hafen, auf den Atlantik sowie natürlich auf die Steilklippen. Hier gibt es auch ein kleines Restaurant, in dem man etwas essen könnte. Aber wir wollen weiter.

Im Hafen

Als etwas problematisch kann sich allerdings die Parkplatzsuche erweisen. Die kleinen Gassen sind sehr eng und natürlich voll geparkt mit Autos. Mit viel Glück findet man etwas, wenn gerade jemand losfährt. Wir haben kein Glück und fahren zum Hafen. Dort gibt es kostenpflichtige Parkplätze (2 € / h), da wir aber nicht vorhaben, hier zu übernachten, nehmen wir das in Kauf und Parken somit kostenpflichtig.

Der Hafen ist relativ klein und übersichtlich. Hier liegen viele kleiner Boote sowie einige Anbieter von Wal- und Delfinbeobachtungstouren. Wenn man viel Zeit hat, ist dies sicherlich lohnenswert, auch weil man einen Blick vom Atlantik aus auf die Steilklippen hat.

Wir schlendern im Hafen etwas herum und finden an der Hafenpromenade viele Restaurants und Bars, die zum Verweilen einladen.

Playa de los Guios

Verlässt man das Hafengelände und biegt direkt hinter dem Gebäude nach links, so kommt man nach etwa 200 m zu einem winzigen Strand, den Playa de los Guios. Wie die meisten Strände auf Teneriffa besteht dieser hier auch aus schwarzem Lavasand. Da der Strandabschnitt mit ca. 160 m sehr klein ist und es im Ort allgemein nur wenige kleine Strände gibt, kann es hier sehr schnell sehr voll werden.

Fazit

Los Gigantes lohnt sich definitiv als Tagesausflug. Ob ich einen kompletten Urlaub hier verbringen würde? Eher nein. Zwar gibt es viele Geschäfte, Bars und Restaurants, aber durch die engen Gassen und die fehlenden Parkmöglichkeiten müsste man jedes mal, wenn man unterwegs war, sich auf mühsame Parkplatzsuche begeben. Wer hier nur in einem der Hotel bleiben will, für den dürfte das passen. Ich will aber lieber etwas mehr von der Insel sehen und diese erkunden.

In meiner Galerie findet ihr ein paar Eindrücke von dem kleinen Örtchen und der spektakulären Steilküste.

View over the town from the Mirador Archipenque

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Der Blick über die Stadt vom Mirador Archipenque

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