Das Timplemuseum in Teguise

Dieser Beitrag dreht sich um das Timple-Museum in Teguise. Wir sind auf dieses kleine, aber feine Museum bei einem Ausflug nach Teguise, der alten Inselhauptstadt von Lanzarote gestoßen. Das Thema dieses Museum ist die Timple, ein typisches kanarisches Saiteninstrument, welches mit der Gitarre verwandt ist und einer Ukulele sehr ähnlich sieht.

Man kann das Museum recht leicht in der Ortsmitte von Teguise finden. Es empfiehlt sich, das Museum nicht an einem Sonntag zu besuchen, da an diesem Tag der traditionelle Markt in Teguise stattfindet und das eigentlich beschauliche Örtchen von (hauptsächlich) Touristen überrannt wird.

Hier erst einmal ein paar allgemeine Informationen:

Adresse Plaza de la Constitución 1, 35530, 35530, Teguise, Lanzarote
Homepage http://casadeltimple.org/
Email benitocabre@gmail.com
Telefon +34 928 84 51 81
Öffnungszeiten 09:00 bis 14:00 Uhr (Quelle)
Eintrittspreis 3 € für Erwachsene

Das Museum handelt thematisch von der Timple, einem Saiteninstrument, welches mit der Gitarre verwandt ist und von der Größe und Form her ähnlich wie eine Ukulele aussieht. Dieses Instrument ist typisch für die Kanaren. Im ersten Raum bekommt man verschiedenste Formen der Timple zu sehen. Die Formen sind dabei sowohl klassisch, also ähnlich einer Gitarre, aber auch sehr absurde Formen wie eine Timple, deren Korpus aus einer alten Zigarrenkiste besteht.

Im anschließenden Raum findet man neben der Timple auch andere Saiteninstrument aus anderen Regionen der Welt, wie die schon angesprochene Ukulele oder eine Balalaika. Wirklich interessant zu sehen, wie verschieden diese Instrumente aussehen können und doch sehr ähnlich klingen.

Im dritten Raum findet man nun aber auch moderne Varianten der Timple. Dabei sind zum Beispiel Exemplare zu finden, die zwei Hälse haben oder auch Timples mit Tonabnehmern wie bei einer E-Gitarre. Man kann also sehen, dass auch hier die Moderne Einzug gehalten hat und sich die Instrumente weiterentwickeln. In einem weiteren Raum kann man dann ein Video sehen, in dem der Bau einer Timple gezeigt wird. Dieser Raum ist passend dazu wie eine Werkstatt eingerichtet, so dass man das Gefühl bekommt, man wäre live dabei.

Auf der Homepage des Museums kann man noch einige Videos finden, die über die Geschichte des Instruments genauer Auskunft geben. Man findet dort auch mehrere Videos, wie man das Instrument spielt. Leider sind diese Videos alle nur auf Spanisch, so dass man einen Grund mehr hat, sich mit der Sprache zu beschäftigen und diese vielleicht zu erlernen.

 

Fazit

Das Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ich habe zum ersten Mal hier von dem Instrument gehört und fand das Museum auch super spannend. Einziger Kritikpunkt ist, dass fast alle Informationen nur auf Spanisch erhältlich sind, lediglich ein paar Beschreibungen sind auf Englisch.

Impressionen aus dem TImple-Museum

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Impressionen aus dem TImple-Museum

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